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Senf hilft gegen schwer verdauliche Speisen
Gewonnen wird das Beliebte Würzmittel aus dem Samen der Senfpflanze, einem einen Meter hohen Krautgewächs, das seit über 1000 Jahren auf europäischem Boden wächst. Man unterscheidet zwischen milden, gelben und scharfen braunen Senfsamen. Braunsaatsenf wird hauptsächlich in Ungarn und Kanada angebaut. Gelbsaatsenf stammt aus Holland, Dänemark, Italien sowie Kanada und Indien. Die winzigen Senfkörner enthalten Eiweiß, fettes Öl, Senföl und so genannte Glucosinolate. Medizinisch besonders wertvoll ist das Senföl. Es verstärkt den Speichelfluss und die Absonderungen von Magen- und Gallensaft. Die Stärke- und Fettverdauung wird verbessert und die Darmbewegung angekurbelt. Gleichzeitig aktiviert Senf die Durchblutung, stärkt die Immunabwehr und wirkt zudem schleimlösend. Viele Gründe also, überall seinen Senf dazuzugeben.
Das gilt besonders für schwer verdauliche Speisen wie Eisbein und fette Wurst, aber auch zu hart gekochten Eiern als Senfsoße! Senf macht auch nicht dumm, wie zuweilen behauptet wird...
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